Der E-Commerce wächst weltweit weiterhin stark. Schätzungen zufolge wird der gesamte Online-Umsatz bis 2023 $6.17 Billionen erreichen und damit rund 22.3% aller Einzelhandelsumsätze ausmachen. Einer der Vorteile des E-Commerce ist, dass du kein großes Unternehmen brauchst, um am Markt teilzunehmen.
Erfolgreicher E-Commerce hängt je nach Art und Größe deines Unternehmens von vielen verschiedenen Faktoren ab. Als größeres Unternehmen möchtest du vielleicht eine telefonische Erreichbarkeit anbieten, damit bei Anrufen immer Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Bei kleineren Unternehmen reicht es möglicherweise, selbst ans Telefon zu gehen.
Kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige können erfolgreich sein, wenn sie den E-Commerce sorgfältig angehen und entscheidende Faktoren wie Marketingstrategien und die Wahl ihrer Plattformen berücksichtigen. Unter den E-Commerce-Plattformen ist Shopify mit 32% der Online-Händler als Nutzern die unangefochtene Nummer eins.
Ist Erfolg auf Shopify leicht zu erreichen oder musst du viel Arbeit investieren, um gute Verkaufs- und Conversion-Zahlen zu erzielen? Wie bei jedem Online-Geschäft ist eine solide SEO-Strategie und ein optimaler Conversion-Funnel einer der Grundpfeiler des Erfolgs. Denn wenn nicht genügend Menschen deine Seiten finden, wie sollen sie dann deine Produkte kaufen? Wir zeigen dir die besten Möglichkeiten, deine Kategorie- und Kollektionsseiten in Shopify zu optimieren.
Was Ist Eine Shopify-Kategorieseite?
Stell dir kurz vor, du besuchst ein Ladengeschäft. Es wäre verwirrend und ziemlich ärgerlich, wenn alles ungeordnet und durcheinander wäre: Damenunterwäsche neben Kinderkleidung, Herrenanzüge neben Damensportbekleidung und so weiter. Bei Shopify ist das nicht anders. Deshalb ist es sinnvoll, deine Produkte passenden Kollektionen zuzuordnen und so eine reibungslose Customer Journey zu schaffen.
Wenn du eine neue Kollektion erstellst, erscheint sie als Webseite in deinem Shopify-Shop und deine Produkte werden in einer zugehörigen Galerie angezeigt. Potenzielle Kunden müssen nur auf ein Bild klicken, das sie interessiert, und gelangen direkt zu ausführlicheren Informationen über das Produkt. Du kannst außerdem ein Menü erstellen, das deine Kollektionen auflistet und über die Hauptnavigation deines Shops darauf verlinkt.
Über die Seite „Kollektionen“ im Admin-Dashboard von Shopify kannst du deine Kollektionen ganz einfach erstellen, bearbeiten oder ansehen. Das kann zu mehr Kundeninteraktion führen. Du kannst das Theme ändern, Bilder hinzufügen, Social Proof einbinden, das Layout anpassen und das gesamte Erscheinungsbild optimieren, bis deine Kollektion großartig aussieht. Wenn du genügend Produkte hast, kannst du auch Unterkategorien erstellen.
Es gibt zwar keine feste Regel dafür, wie viele Produkte du für eine neue Kategorieseite brauchst, doch mindestens drei Produkte derselben Art sind ein sinnvoller Ausgangspunkt für eine Kollektionsseite. Wenn dein Shop wächst und weitere Produkte hinzukommen, solltest du Unterkategorien in Betracht ziehen. Vielleicht startest du beispielsweise mit einer Kollektion für Herrenhosen. Mit zunehmendem Sortiment kannst du sie in „elegant“, „Freizeit“ und weitere Kategorien unterteilen.
Warum Ist SEO Wichtig?
Du hast also einen ansprechenden Shopify-Shop, in dem alle Produkte übersichtlich in Kollektionen organisiert sind, bietest 24/7 Kundenservice an und verfügst über ein klares Menü, über das Kunden leicht zu den gewünschten Produkten gelangen. Trotzdem verbessern sich deine Verkaufszahlen nicht nennenswert. Höchstwahrscheinlich hast du vergessen, deine SEO zu optimieren – oder dich noch gar nicht darum gekümmert.
SEO ist die Karte, die Menschen zu deinem Shop und deinen Kategorieseiten führt. Bei einer Suche über Suchmaschinen wie Google stehen ihnen jedoch viele Karten zur Auswahl. Deshalb sollte deine SEO bestmöglich optimiert sein, damit dein Shop weit oben in den SERPs (Suchergebnisseiten) erscheint. Schlechte SEO kann übrigens auch erklären, warum digitale Warenkörbe abgebrochen werden.
Kollektionsseiten können dabei helfen, denn sie dienen als zentrale Übersichtsseiten deines Shops und verlinken intern auf verwandte oder relevante Unterkategorien und andere Kollektionen. Je nach Größe deines Shops und Anzahl deiner Produkte funktionieren Kollektionsseiten wie ein mehrstufiges Inhaltsverzeichnis: von der Hauptkategorie bis hinunter zu den Unterkategorien.
SEO-Optimierung in Shopify
So wie Bereitschaftsdienst-Managementsysteme den täglichen Betrieb eines Contact Centers optimieren können, lässt sich dein Shopify-Shop mit SEO verbessern. So werden mehr Menschen auf deinen Shop aufmerksam und möglicherweise zu neuen Kunden.
Die gute Nachricht: Einige SEO-Optimierungen übernimmt Shopify mit seinen eigenen SEO-Funktionen automatisch. Freu dich aber nicht zu früh, denn das betrifft vor allem die Erstellung der Dateien sitemap.xml und robots.txt. Es bleibt also noch einiges zu tun.
Die von dir ausgewählten Themes enthalten Links zu Social-Media-Plattformen, damit dein Shop mehr potenzielle Kunden erreicht. Auch Title-Tags, die den von dir gewählten Namen deines Shops enthalten (zum Beispiel Iain’s Jazzy Shirts), werden automatisch erstellt. Seiten mit automatisch generierten Canonical-Tags werden ebenfalls berücksichtigt, um doppelte Inhalte in den Suchergebnissen zu vermeiden.
Im Admin-Dashboard deines Shopify-Kontos kannst du deine Inhalte weiter optimieren, indem du Folgendes bearbeitest:
Meta-Beschreibungen Title-Tags URLs (für deine Webseiten, Blogs, Artikel, Kollektionen und Produkte) Alt-Texte für Bilder
Tipps Zur Shopify-Optimierung
Mit den folgenden Tipps stellst du sicher, dass dein Shop und deine Kollektionen vollständig optimiert sind und bessere Ergebnisse erzielen.
1. Beschreibe Deine Kollektion
Viele vergessen, ihre Shopify-Kollektionsseiten mit beschreibenden Inhalten zu versehen. Diese Inhalte zeigen deinen Besuchern, was die Kollektion umfasst und was sie erwartet. Eine gute Beschreibung kann die Relevanz einer Seite erhöhen und bei der Keyword-Optimierung helfen. Spare bei Beschreibungen nicht am falschen Ende: Eine ausführliche Beschreibung ist deutlich besser als eine kurze.
2. Meta-Beschreibung
In den SERPs erscheint die Meta-Beschreibung normalerweise unter der URL und dem Titel deiner Seite. Passt sie jedoch nicht zum Seiteninhalt oder erkennt Google Keyword-Stuffing, kann sie durch Inhalte von der Seite ersetzt werden, die den Bots sinnvoller erscheinen.
Überlege dir deine Meta-Beschreibung also sorgfältig und formuliere sie mit Bedacht. Sie kann mit deiner Kollektionsbeschreibung übereinstimmen. Beachte aber, dass Google ein Limit von 140-150 Zeichen hat – halte sie daher kurz und relevant!
3. Klare Kollektionsnamen
Kollektionsnamen sollten deine Navigation strukturieren und zugleich widerspiegeln, wonach Kunden suchen. Was du für einen großartigen Namen hältst, kommt bei deinen Kunden vielleicht anders an. Wie bei vielen Aspekten des E-Commerce ist es ein großer Vorteil, zu verstehen, wie deine Kunden denken.
Sieh in deiner Google Search Console nach, welche Suchanfragen am häufigsten vorkommen. Wird häufig nach einem Begriff gesucht, für den du noch keine Kollektion hast, solltest du eine passende Kollektion erwägen. Natürlich kannst du Kollektionsnamen ändern, wenn dein Shop wächst und du neue Produkte hinzufügst. Vielleicht heißt eine Kollektion anfangs einfach „Schuhe“, während du ein Jahr später eine eigene Kollektion namens „Herren-Sportschuhe“ anbietest.
Ein weiterer Tipp: Ordne Produkte den richtigen Kollektionen zu. Kunden möchten und erwarten keine Schuhe in einer Unterwäschekollektion. Erstelle nur dann mehrere Kollektionen, wenn jede davon genügend Produkte enthält. Hebe außerdem deine meistverkauften Kollektionen auf der Startseite hervor und ergänze sie mit passenden Inhalten.
4. Alt-Texte Für Bilder
Viele meiden dieses Thema, weil sie glauben, ein Bild spreche für sich. Alt-Texte sind jedoch ein wichtiger Bestandteil deiner SEO, denn Suchmaschinen können Bilder nicht sehen und sind auf den Alt-Text angewiesen, um deren Inhalt zu verstehen. Verwende Alt-Texte sowohl für Kollektionsbilder als auch für alle Produktbilder. Das geht ganz einfach: Wenn du ein neues Bild hinzufügst, klicke darauf und trage anschließend den Alt-Text ein.
5. Kollektionsnamen Klar Anzeigen
Deine Seite sollte klar strukturiert und hierarchisch aufgebaut sein, damit Kunden die gewünschten Kollektionen leicht finden und aufrufen können. Klar dargestellte Kollektionsnamen zeigen ihnen, wo sie sich befinden. Im Theme-Code sollten Kollektionsnamen als Überschrift 1 oder 2 formatiert sein. Jede deiner Seiten sollte mindestens eine davon enthalten, da dies zu deiner SEO beiträgt.
Themes mit einer sauberen HTML-basierten Hierarchie erzielen bessere Ergebnisse als solche, die alles nur in Absätze oder Spans packen. Wenn du nicht sicher bist, wie dein bevorzugtes Theme aufgebaut ist, frage den Anbieter oder Designer.
Fazit
Die Arbeit im E-Commerce umfasst viele verschiedene Aufgaben. Wenn dein Unternehmen ein Callcenter betreibt, kann der Einsatz von Anruftranskription den Kundenservice verbessern und größere Probleme verhindern. Wenn du mit Shopify arbeitest, bildet gute SEO die Grundlage für jeden Erfolg.
Suche nach Tools und Automatisierungsmöglichkeiten, die dich bei deinen Vorhaben unterstützen. Wenn du beispielsweise ein Affiliate-Programm nutzt, gibt es hervorragende Affiliate-Tracking-Software, die dein Unternehmen unterstützt und die Performance erfasst. Verschiedene Wege zur Optimierung deiner Kategorieseiten können sich deutlich auf deinen Gewinn auswirken.
Über Die Autorin
Jenna Bunnell ist Senior Managerin für Content-Marketing bei Dialpad, einem KI-gestützten, cloudbasierten Unified-Communications-System, das Geschäftsinhabern und Vertriebsmitarbeitern eine wertvolle Anruftranskription bietet. Mit viel Tatkraft und Leidenschaft vermittelt sie die gestalterische Identität von Marken und zeigt, wie sich Inhalte kreativ und umfassend präsentieren lassen.